Dein Kind wacht jede Stunde auf

Diese 6 Ursachen solltest du kennen

Egal, was du machst: Irgendwie ändert es nichts daran, dass dein Kind jede Stunde wach ist – und dann auch viel Hilfe braucht, um wieder weiterzuschlafen.

Du stillst dann zum Beispiel. Wenn dein Kind danach schnell weiterschläft, ist das noch okay. Aber oft ist es auch so, dass du dein Kind gar nicht mehr von der Brust lösen kannst und es dauerhaft an deiner Brust nuckelt. Das kann – zusätzlich zum Schlafmangel – sehr schnell zur Belastungsprobe
werden.

Vielleicht denkst du deshalb auch öfter übers Abstillen nach, obwohl du eigentlich gern stillst. Dabei ist es oft ein großes Missverständnis, dass das Stillen an sich das Problem ist.

Ja, eine Schlafassoziation (ausgeprägte Gewohnheit, um wieder einschlafen zu können) kann ein Grund dafür sein, dass dein Kind nach jedem Schlafzyklus wieder stillen möchte, um weiterzuschlafen. Dieser Grund ist gar nicht so selten. Und genau wie jede andere Schlafassoziation
(Tragen, Flasche, Schnuller, Pezziball hüpfen, Federwiege …) kann auch diese Gewohnheit verändert werden – ganz ohne Abstillen.

Neben einer Schlafassoziation gibt es aber noch weitere Gründe dafür, dass dein Kind jede Stunde oder sogar öfter aufwacht.

Der Schlafdruck fehlt

Ich sehe in der Begleitung von Familien sehr oft, dass extrem genau auf den Tagschlaf geachtet wird. Das Kind soll bloß genug am Tag schlafen, damit es nicht in eine Übermüdung rutscht – der Schlaf ist ja ohnehin schon so schlecht.

Aber genau hier liegt häufig das Problem: Die Eltern sind so sehr darauf fixiert, dass ihr Kind tagsüber genug schläft, dass es nachts dann schlicht nicht müde genug ist. Der Schlaf bleibt oberflächlich, und das Kind versucht irgendwie wieder einzuschlafen – und nutzt dafür die stärkste Hilfe, die gerade verfügbar ist, um weiterschlafen zu können.

Die Übermüdung

Übermüdung entsteht oft, wenn man denkt: Bleibt das Kind länger wach, ist es automatisch richtig müde und schläft danach besonders gut.

Tatsächlich ist oft das Gegenteil der Fall: Ein Zuviel an Stresshormonen kann das Einschlafen erschweren, obwohl dein Kind eigentlich müde ist.

In meinem E-Book bekommst du eine gute Orientierung, wie sich der Schlaf je nach Alter sinnvoll verteilt. Außerdem erfährst du, wie du die Gesamtwachzeit für dich nutzen kannst – und wie du damit umgehst, wenn dein Kind seine Schläfchen umstellen möchte.

Da die Kinder während ihrer Entwicklung immer wieder einen anderen Bedarf haben, wie der Schlaf sinnvoll verteilt ist, habe ich hier den Zeitraum von 3 bis 36 Monaten abgedeckt. Damit du nicht jedes Mal neu rätseln musst, hol dir jetzt das E-Book.

E-Book - Nie wieder rätseln, wann dein Baby schlafen muss (3-36 Monate)

Der Ping-Pong-Schlaf

Weil das Schlafen gerade nicht so recht klappen will, probierst du vielleicht alles Mögliche aus.

Und am Ende hast du das Gefühl, dass nichts funktioniert. Das größte Problem ist dann oft das schnelle Hin- und Herspringen zwischen verschiedenen Strategien – so kann keine Veränderung überhaupt greifen.

Der Organismus deines Kindes muss sich an eine Umstellung erst gewöhnen. Das dauert ein paar Tage. Deshalb solltet ihr nach einer Änderung einige Tage bei derselben Strategie bleiben, bevor ihr bewertet und den nächsten Schritt ausprobiert.

Beikost läuft super

In manchen Ratgebern und Beikostkursen findet man noch immer die Aussage, dass Stillen durch Beikost ersetzt wird.

Dadurch wird tagsüber oft nicht die Milchmenge erreicht, die ein Kind braucht. Kinder sorgen jedoch gut für sich und holen sich die fehlende Milch dann in der Nacht. Am Ende wacht dein Kind dann häufiger auf.

Die gute Nachricht: Diese Phase geht wieder vorbei

So plötzlich wie diese Phase auftaucht, verschwindet sie bei vielen Babys auch wieder.

Mit zunehmender Entwicklung des Nervensystems und mehr Erfahrung mit dem Alltag wird es für viele Babys leichter, mit den Eindrücken des Tages umzugehen.

Eingewöhnung Kita und Co

Seid ihr vor Kurzem mit der Eingewöhnung in der Kita oder bei der Tagesmutter gestartet, kann es sein, dass dein Kind eine Zeit lang schlechter schläft – und zwar aus mehreren Gründen.

Fazit

Oft gibt es mehrere Gründe, die dazu führen, dass ein Kind sehr häufig in der Nacht erwacht. Gehe diese 6 Ursachen einmal durch, um zu sehen, was bei euch dahinter stecken kann. Und dann kannst du eins nach dem anderen angehen.

Im Graben 8
54552 Schönbach

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